Reisebericht Spanien
Denkt man an einen Urlaub in Spanien, ist es wohl zunächst die Baleareninsel Mallorca, die dem Betrachter in den Sinn kommt. Aber halt, stopp – Spanien besteht aus viel mehr, beispielsweise aus der wunderschönen Metropole Barcelona. Ob Urlaub oder Städtetrip, Barcelona ist immer eine Reise wert und hat zudem sehr viele Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Kommt man in Barcelona an, sollte die Plaza Catalunya, der zentrale Platz der Stadt, die erste Anlaufstelle sein. Von hier aus kann man einen ersten Eindruck vom überwältigenden Barcelona bekommen. Zudem kann man von hier aus mit einem Doppeldeckerbus eine beeindruckende SightseeingTour unternehmen. Bei dieser rund dreistündigen Tour durch Barcelona kommt man an allen Hauptattraktionen vorbei.
Charakteristisch für die pulsierende Metropole sind die vielen Werke von Antoni Gaudi, die teilweise unvollendet ist. Eines der bekanntesten Werke von Gaudi ist die Sagrada Familia, die Sühnekirche der Heiligen Familie. Bis heute ist die Sagrada Familia eine Baustelle und es ist fraglich, wann und ob diese Kirche noch mal fertig wird. Interessant ist sie dennoch, von innen wie von außen. In unmittelbarer Umgebung befindet sich auch das Gaudimuseum, in dem ganz deutlich wird, wie skurril und doch immer wieder sehr naturverbunden seine Werke sind. Sehenswert ist auch der Park Güell, auch ein unvollendetes Werk von Antoni Gaudi. Absolut das Highlight dieses Baumeisters ist jedoch die Casa Mila, die ebenfalls nie fertig wurde. Die Casa Mila verfügt über eine überaus interessante Fassade und eine Dachterrasse mit recht seltsamen Schornsteinen. Verlässt man die Terrasse wieder, führt der Weg durch eine Wohnung, in der das Leben von damals dargestellt wird.
Ferner sollte man sich in Barcelona eine Hafenrundfahrt nicht entgehen lassen. Hier liegt die „Ocean Village Two“, ein Schiff welches einst unter dem Namen „AIDAblu“ über die Meere fuhr. Sportfans sind auf dem Hausberg Barcelonas, dem Montjuic genau richtig. Hier kann mit der Zahnradbahn entweder via Seilbahn hinauf fahren oder per Pedes durch einen schönen Park wandern. Oben vom Castello aus hat man einen wunderbaren Blick über den Hafen und die Stadt.
Mit der Metro kann man gut die Placa Espanya erreichen und von hier aus auf den Olympiaberg steigen. Hier befindet sich das Stadion, welches einst für die Sommerolympiade 1992 umgebaut wurde. Das Stadion kann man von außen wie auch von innen besichtigen.
Reisebericht Italien
Italien ist ein sehr vielseitiges Land und so hat man die Qual der Wahl, wenn man sich zwar entschieden hat, in Italien seinen Urlaub zu verbringen, sich aber noch eine Region aussuchen muss. Geschichte in Rom, staunen in Vatikanstadt, Romantik in Venedig, Baden am Mittelmeer oder am Gardasee? Eine gute Mischung verspricht der Besuch des Gardasees und der Lagunenstadt Venedig.
Da beginnt der Urlaub schon bei der Anreise, sofern man per Auto oder Motorrad anreist und den Weg durch Österreich wählt. Wenngleich sich hier zur Stoßzeit auch eine Stoßstange an die andere reiht, sind die Aussichten von unterwegs mehr als beeindruckend. Urlaubvorfreude pur. In Italien ankommen, fängt einen gleich an der ersten Tankstelle das italienische Flair ein. Hier muss es erst mal ein richtig guter Cappuccino sein, zu dem in Italien wie selbstverständlich ein Glas Wasser gereicht wird. Reichlich mit Milchschaum versehen, Cappuccino mit Sahne ist nämlich verpönt und nur eine schlechte Angewohnheit der Deutschen, ist man nun wirklich im Urlaub angekommen.
Das erste Ziel der Rundreise sollte der Gardasee sein. Mit seinen vielen kleinen Ortschaften drumherum erlebt man „La Dolce vita“ pur. Der See lädt zum Schwimmen und Surfen ein, man kann Tauchen gehen oder sich einfach in einem der vielen Restaurants und Cafes am See verwöhnen lassen. Die Straße, die am See entlang führt, ist sehr kurvig. Wer sich hier für eine Anreise mit dem Motorrad entschieden hat, der wird seine helle Freude haben. Aber Achtung: die Region rund um den Gardasee ist ein Eldorado für Radfahrer. Ganz gleich ob Profi-Rennsportler oder der gemeine Touri, hier wimmelt es nur so vor Radlern.
Sind die Tage am Gardasee gezählt, sollte man sich die Lagunenstadt Venedig nicht entgehen lassen – solange es sie noch gibt. Jedes Jahr wird diese beeindruckende Stadt nämlich ein Stückchen kleiner und versinkt. Quer durchs Land, über eine Autobahn hat man sie schnell erreicht und fühlt sich sofort wie in einem Märchen. Der Canale Grade lädt zu einer Tour in einer venezianischen Gondel ein. Ein Erlebnis, dass romantischer nicht sein kann – auch für absolute Romantik-Hasser. Erstaunlich das ein solcher Gondoliere nicht mit einem anderen Boot zusammenkracht, denn die Dinger sind unheimlich lang und scheinen auch schwer zu steuern lassen. Deshalb darf auch nicht jeder mit einer Gondel hier herumschippern. Man benötigt dafür eine Lizenz, die meist vererbt wird. Es ist also vielmehr eine Berufung als ein Beruf und möchte man eine derartige Lizenz kaufen, sind 10.000 Euro und mehr keine Seltenheit. Natürlich hat Venedig noch mehr zu bieten, als die Gondelfahrt. So beispielsweise den Markusplatz, mit seinen zig tausend Tauben, die man nicht füttern sollte, und die Kathedrale San Marco. Hier braucht man viel Zeit und Geduld, denn Millionen von Touristen stürmen ins Innere des beeindruckenden Gotteshauses. Ferner braucht man auch eine gut gefüllte Reisekasse, denn wer sich am Markusplatz einen lecker Cappuccino gönnen möchte, der muss mit rund 8 (!) Euro rechnen. Dennoch sind diese beiden Highlights in jedem Fall eine Reise wert und in den folgenden Jahren werden dann die anderen Seiten von Italien entdeckt.
Reisebericht China
Kaum ein anderes Land ist so faszinierend wie China und kaum ein anderes Land wirkt auf den Besucher so befremdend wie China. Während die meisten China nur aus dem Chinarestaurant von nebenan kennen, bekommen diejenigen, die das Land bereisen, zunächst einen wahren Kulturschock. Andere Länder – andere Sitten – auf kein anderes Land trifft dieses Sprichwort so gut zu wie auf China. Das Verhalten der Chinesen kann man nicht immer verstehen und auch wenn es einfach nur „anders“ ist, sollte man sich darauf einlassen – es kann so amüsant sein.
Das beginnt schon mit einem Besuch in einem Restaurant, denn hier sind alle Speisen nur auf chinesisch niedergeschrieben. Lesen kann das kaum ein Globetrotter und so sollte man einfach die Augen schließen, den Finger wandern und sich von seinem Bauchgefühl leiten lassen. Abenteuerlich – in der Tat – aber so kommt man in den Genuss typisch chinesischer Gerichte, die es beim China-Mann von nebenan garantiert nicht gibt. Oder haben Sie dort schon mal Hunde, Frösche, Schnecken und Aale gegessen? Ihre Tischmanieren können Sie auch gleich zu Hause lassen, denn in China gehört es zum guten Ton bei Tisch ausgelassen zu schlürfen und zu schmatzen. Im Hinblick auf den Alkoholgenuss tragen die Chinesen oftmals ein wahres Kampftrinken aus. Hierbei gibt es eine wichtige Sitte, mit der man sich als guter Freund darstellen kann: man stößt einfach mit jedem Mittrinker mindestens drei mal an – nicht bei einem Getränk, sondern bei drei verschiedenen. Wer hier nicht trinkfest ist, sollte keine größeren Feste besuchen.
Neben den nicht vorhandenen Tischmanieren gibt es in China noch weitere Unarten. So spuckt der Chinese alles aus, gern auch mal auf den Teppich im Restaurant. Erfreulicherweise gibt es in China keine langen Warteschlangen. Das muss aber kein Vorteil sein, denn der Chinese setzt seine Ellenbogen ein, wenn er an einem Schalter etwas besorgen möchte – wer die härtesten Ellenbogen hat gewinnt.
Öffentliche Toiletten sollte man als Touri besser meiden. Es handelt sich in China dabei um Stehklos, nicht selten ohne Türen und der gemeine Chinese raucht auch noch, während er sein Geschäft erledigt. Also ist der Gang auf die öffentliche Toilette so rein gar nichts für die feine europäische Nase.
Reisebericht Ägypten
Das von Ägypten eine ganz besondere Faszination ausgeht, erfährt man spätestens in der Schule im Geschichtsunterricht. Die lange Geschichte des Landes, die Pyramiden und Pharaonen – spannender kann Geschichtsunterricht nicht sein. Kein Wunder auch, dass man irgendwann dieses Land besucht und sich selbst einen Eindruck von der faszinierenden Geschichte macht. Ägypten ist ein sehr großes Land und zählt doch nur rund 73 Millionen Einwohner. Die meisten von ihnen wohnen rund um den Nil, sodass gerade einmal 3,5 Prozent der gesamten Landesfläche besiedelt sind. Ägyptens Kultur ist sehr alt und geht bis auf das Jahr 40.000 v. Chr. zurück. Das verspricht eines: Sightseeing ohne Ende und ganz nebenbei ist das Rote Meer auch noch ein Paradies für Taucher.
Der Klassiker von einem Ägyptenurlaub ist eine Mischung aus Nilkreuzfahrt inklusive Stopp an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und einem Badeurlaub am besagten Roten Meer. Gelandet wird in Luxor, von wo aus es dann entweder mit dem Flieger oder mit Bussen weiter geht. Während man vom Flieger aus nur Wüste sehen kann, erscheint einem die ein oder andere Hotelanlage an der Küste wie eine blühende Oase. Und das sind derartige Unterkünfte auch, ganz zu schweigen von der beeindruckenden Gastfreundschaft der Einheimischen und Mitarbeiter. In den meisten Hotelanlagen wird sehr auf Sauberkeit und Hygiene geachtet, was man von den Städten nicht gerade behaupten kann. Es ist sehr sandig und schmutzig – orientalische Gemütlichkeit lässt vermuten, dass es in diesem Land auf andere Dinge als geleckte Straßen ankommt. Doch etwas stört die Idylle und das Andersartige: die Polizei. Man sieht sie an allen Ecken und Enden und da man weder Polizisten noch Soldaten fotografieren darf, ist es nicht immer einfach, das passende Motiv zu finden. Doch es gelingt, mit viel Geduld.
Geht es dann an den Sightseeing-Marathon, darf das weltweit bekannte „Tal der Könige“ nicht fehlen. Hier befinden sich eine Reihe von Pharaonengräbern, inzwischen ohne Sarkophage und ohne Goldschätze. Bestaunen lassen sich hier aber viele Reliefs und Malereien. Im Grab von Ramses VI. bekommen die meisten Platzangst, denn es ist stickig und schwül- die Enge macht zu schaffen. Zu sehen gibt es hier einen tonnenschweren Sarg, der von Grabräubern geöffnet wurde. Alles was die nicht geklaut und verscherbelt haben, kann man heute in Kairo im Ägyptischen Museum bestaunen.
Beeindruckend ist auch der Habu-Tempel, der mit seinen gigantischen Säulen sehr gut erhalten ist. Weiter geht es dann zum Luxor-Tempel, an dem sich nur noch ein Obelisk befindet, da man den anderen Frankreich geschenkt hat und er nun den Place da la Concorde in Paris schmückt. Natürlich sind dies lange nicht alle Sehenswürdigkeiten die Ägypten zu bieten hat, aber ohne Zweifel die sehenswertesten.
Bleibt dann nur noch die Auszeit am Roten Meer. Krabben und Fische kann man hier beobachten – ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Wer sich diesem Sport nicht anschließen möchte, kann mit einem Glasboden-Boot die Unterwasserwelt von Ägypten näher kennen lernen. Auch schwimmen kann man hier natürlich perfekt, denn bei den Temperaturen ist jeder Erfrischung willkommen.
Frankreich ist immer eine Reise wert – egal wo Du hinwillst!
Ob im Winter in das Skigebiet Haute-Savois oder im Sommer an die Côte d’Azur, in die Provence oder gar Korsika. Paris ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Die Hauptstadt bietet Dir jede Art von Freizeitbeschäftigung, ob Du nun bei “Lafayette” einkaufen, in einem der zahlreichen Museen die Geschichte von Stadt und Land kennen lernen, in einem der angesagten Szene-Clubs feiern oder einfach nur am “Paris-Plage” entspannen möchtest.
Für Sommerurlauber, die etwas von der Welt sehen möchten, ist die Côte d’Azur zu empfehlen, mit ihren vielen Weltstädten wie z.B. Nizza, Cannes, wo die internationalen Filmfestspiele stattfinden oder Monaco, wo die Fürstenfamilie residiert. Die Strände sind oft gut besucht, es gibt jedoch auch abgelegene stillere Orte, an denen Du dich dem Rauschen der Wellen und des Windes hingeben kannst. Mit über 300 Tagen Sonne im Jahr hast du dort garantiert gutes Wetter.
Die Atlantikküste ist das reinste Surferparadies. Solltest Du auf der Suche nach einem Adrenalinkick sein, kannst Du dich dort perfekt austoben. Um die Orte Biarritz und St. Jean-de-Luz sind die höchsten Wellen in ganz Frankreich zu finden. Aber auch Lacanau sollte nicht vergessen werden, dort fanden 2008 die Surf-Weltmeisterschaften statt.
Reisenden ohne Französischkenntnisse ist es zu empfehlen sich eine kleine Crash-Kurs-Broschüre zuzulegen, da in Frankreich oft nur sehr schlechtes Englisch gesprochen wird. Zur Not wird Dir jedoch in den Touristenbüros weitergeholfen.
Hawai
Wer denkt bei dem Namen Hawaii nicht an die Naturschönheiten, welche sich am Strand mit Baströckchen und Blumenketten zu hawaiianischen Klängen bewegen. Doch hat Hawaii durchaus mehr zu bieten. Historische Schauplätze, malerische, ländliche Dörfer, aufregende Sportarten und die hawaiianische Kultur an sich, laden zu unvergesslichen Urlaubstagen ein.
Überzeugend sind das Klima, mit dem angenehmen lauen Passatwind und das glasklare Wasser des Pazifiks. Hier kannst du relaxen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Hawaii ist jedoch keinesfalls eine einzige Insel, wie viele vielleicht irrtümlicherweise annehmen. Hawaii besteht aus mehr als 100 unbewohnten Atollen, sowie acht großen Inseln. Sie weisen allesamt amerikanischen Standard auf.
Das Urlaubsfeeling beginnt zweifelsohne wenn du bei der Ankunft den traditionellen Lei, den Blütenkranz, umgelegt bekommst. Nach der Ankunft in Honolulu erreicht man in ca. 20 Minuten Waikiki. Hier drehen die Beachboys, Surfer und Boogie- Boarders so richtig auf. Für Sportbegeisterte ist dieses Spektakel in der Abendsonne ein echtes Erlebnis. Fremd wirken bei Reisenden vielleicht die zahlreichen Japaner und deren Geschäfte, die sich vollkommen darauf eingestellt haben, dass diese zu Scharen Waikiki besuchen. Die Geschäfte sind fest in Japanischer Hand und deshalb auf diesen Tourismus eingestellt.
Wenn du auf die typischen Hula- Tänze stehst, solltest du dienstags, mittwochs oder donnerstags die Kodak- Hula- Show im Kapiolani Park besuchen. Hier treten die besten Hula- Tänzer von ganz Hawaii auf. In Hawaii sind alle Strände öffentlich. Selbst die Hotels müssen einen öffentlichen Zugang zum Strand bereithalten. Doch wirst du dies keineswegs als lästig empfinden. Die Hawaiianer sind ein herzliches, lebenslustiges Volk.
Echt sehenswert ist auch das Arizona- Memorial in Honolulu, welches an Pearl Harbor und den Pazifik- Krieg erinnert. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Mit Booten wird man von Rangern zum Schiffsfrack gefahren und kann so ein Stück Weltgeschichte miterleben.